Ihre Hilfe kommt an!

Die Not in Honduras ist nach wie vor unermesslich groß. Die Pandemie und die Unwetter mit Überschwemmungen haben es für die arme Bevölkerung im Land noch schwerer gemacht, als es bisher schon war. In unserem Kinderhaus sind in der Regel ca. 25 – 30 Mädchen, die vorwiegend von der Straße kommen oder Waisenkinder sind. Sie werden von ausgebildetem Fachpersonal sehr gut betreut und versorgt. Die Mädchen erfahren, zum großen Teil erstmals in ihrem Leben, Geborgenheit, Liebe, Zuneigung und Hoffnung. Die Betreuerinnen helfen den Kindern das Erlebte zu verarbeiten.

Leider ist es nicht so ohne weiteres möglich, das Areal des Kinderhauses zu verlassen, da es einerseits auf Grund der hohen Kriminalität und andererseits durch die Corona- Ansteckungsgefahr viel zu gefährlich ist. So verbringen die Mädchen ihre Zeit, seit über einem Jahr, im Kinderhaus. Um den Kindern, in dieser Situation eine Freude zu bereiten, haben wir im Innenhof Spielgeräte aufgestellt. Die Mädchen sind sehr begeistert und glücklich und bedanken sich dafür bei allen SpenderInnen.

Die Corona-Pandemie hat auch dort in der Digitalen Welt neue Türen geöffnet und so mussten wir uns in den Schulen und im Kinderhaus mit digitalen Lernmethoden auseinander setzen. Dies machte es auch erforderlich, dass wir für die Lehrer und für die Mädchen im Kinderhaus Laptops anschaffen mussten. Jetzt können die Kinder abwechselnd an den Laptops online unterrichtet werden und ihre Hausaufgaben erledigen. Auch das haben die SpenderInnen möglich gemacht. Danke!               

Ganz besonders haben wir uns darüber gefreut, dass alle Kinder unserer Bildungseinrichtungen, im vergangenen November, die Abschlussprüfungen der Haupt- und Realschule und des Gymnasiums (Abitur) bestanden haben. Zu verdanken ist dies auch dem engagierten Lehrerkollegium. Die Kinder wissen sehr früh, dass eine gute Schulbildung die Grundlage bildet für eine selbstbestimmte Zukunft, ohne Hunger und Kriminalität. Wir sind sehr stolz auf die Kinder, sie machen das alle sehr gut.

Im gesamten Land herrscht Hunger. Unsere Mitarbeiter in Honduras leisten hervorragende Arbeit. Sie verteilen unermüdlich im ganzen Land Hilfspakete, die hauptsächlich Nahrungsmittel aber auch Hygieneartikel enthalten. Insgesamt konnten bisher über 1.100 Hilfspakete (25,–€/Paket) verteilt werden. Teilweise sind die abgelegenen Dörfer mit dem Auto nur schwer zu erreichen. Ein Dorf, mit besonders notleidenden Menschen, war nur mit dem Boot zu erreichen. Dort konnten wir 150 Hilfspakete an die Bevölkerung verteilen.

Die Menschen sind glücklich über die Hilfe, die vorwiegend aus Waldbronner Spenden kommt. Unsere Helfer vor Ort berichten über unsagbar glückliche Gesichter und über Freudentränen. Alle Empfänger bedanken sich ganz, ganz herzlich für die Lebensmittelpakete. Dieses „Dankeschön“ und „Vergelts Gott“ aus Honduras geben wir an Sie, liebe Spender und Spenderinnen, weiter. Nur durch Ihre großzügige Unterstützung ist es möglich, dass wir so vielen notleidenden Menschen helfen konnten und auch weiterhin helfen können. Dafür danken wir Ihnen sehr herzlich. Wir dürfen die armen Menschen in Honduras nicht im Stich lassen.

Erika B. Anderer                              Kathrin Habedank

Die Musik lag ihm immer besonders am Herzen – Beliebter Rektor Rolf Nold wird verabschiedet

Badische Neueste Nachrichten | Ettlingen | ETTLINGEN | 24.07.2021

Es geht ums Überleben – Waldbronner Verein Kinderhaus Rosa Maria verteilt Hilfspakete in Honduras

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Badische Neueste Nachrichten | Ettlingen | ETTLINGEN | 10.06.2021

Die Corona-Pandemie in Honduras

Die Corona Pandemie ist in Honduras nach wie vor eine Katastrophe für die Bevölkerung. Die Lebensbedingungen haben sich weiter verschlechtert. Die Menschen leiden nicht nur unter Corona und der Angst vor Erkrankung und Tod, sondern auch an einer enormen Hungersnot. Auch die herrschende Wassernot und der ständige Stromausfall macht die Bevölkerung hoffnungslos und verzweifelt. Von Hygienemaßnahmen ganz zu schweigen.

                          

Die Schulen und Kindergärten müssen weiterhin geschlossen bleiben. Es besteht ein sehr strenges Ausgangsverbot. Jede zweite Woche ist es an einem Tag erlaubt, die Wohnung zu verlassen.

Unsere Mitarbeiter aus dem Kinderhaus in Tegucigalpa konnten – dank der Spenden – in den vergangenen Wochen unzählige Lebensmittelpakete und Pakete mit Hygiene- und Desinfektionsmittel an besonders bedürftige Menschen persönlich verteilen. Hier geht es zum Video der Essensverteilung!

Wir geben nicht auf und unterstützen weiterhin die notleidenden Menschen in Honduras. Soweit möglich wollen wir wieder durch eigene Aktivitäten Geld sammeln.

Mitgliederversammlung

Aus gegebenem Anlass kann unsere jährliche Mitgliederversammlung nicht stattfinden. Sobald es die Umstände wieder erlauben, werden wir die Mitgliederversammlung nachholen.

Wir möchten uns nochmals ganz herzlich bei allen bedanken, die uns dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen und unsere Hilfsmaßnahmen in so vielfältiger Weise unterstützen.

Bleiben Sie gesund!

Erika B. Anderer                    Kathrin Habedank

Vorsitzende                            2. Vorsitzende

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