Herzlich Willkommen beim Verein Casa Niños Rosa Maria Honduras e.V 

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Begegungskonzert der Schulmusik unterstützt Kinderhaus mit Spende

Spendenübergabe durch Viertklässler der Albert-Schweitzer- Schule Reichenbach, dahinter (v.li.) Eva Heimlich, Irma und Richard Nußbaumer, Erika B. Anderer, Kathrin Habedank, Rolf Nold, Ruth Csernalabics.

Spendenübergabe durch Viertklässler der Albert-Schweitzer- Schule Reichenbach, dahinter (v.li.) Eva Heimlich, Irma und Richard Nußbaumer, Erika B. Anderer, Kathrin Habedank, Rolf Nold, Ruth Csernalabics.

Beim „Begegnungskonzert der Schulmusik“ im Waldbronner Kurhaus wurde statt eines Eintritts um eine Spende gebeten, die schwerpunktmäßig dem Indien-Projekt von Richard Nußbaumer und dem von Erika B. Anderer unterstützten Kinderhaus in Honduras zufließen sollte.

Insgesamt gingen dabei 1.200 Euro ein, die jetzt im Beisein der Schulleiter der drei Waldbronner Schulen Eva Heimlich, Ruth Csernalabics und Rolf Nold und von beteiligten Viertklässlern der Albert-Schweitzer-Schule an die Empfänger übergeben wurden. Jeweils 500 Euro erhielten Erika B. Anderer und Kathrin Habedank für das Kinderhaus in Honduras und Richard Nußbaumer für sein Projekt im indischen Mitraniketan. Jeweils 50 Euro gingen an die Albert-Schweitzer-Schule Reichenbach, die Anne-Frank-Schule Busenbach, die Waldschule Etzenrot und das Jugendorchester des Mandolinen- und Gitarrenvereins Ötigheim.
Erika B. Anderer bedankte sich und erläuterte, dass der Spendenbetrag in voller Höhe für die Errichtung einer Naturschule auf einer kleinen Finca außerhalb der Hauptstadt zurückgelegt wird. Den Kindern solle so die Möglichkeit geboten werden, aus der Stadt mit ihrer hohen Luftverschmutzung herauszukommen, dort frische Luft zu genießen, Gemüse anzubauen und Bäume zu pflanzen. Im kommenden Jahr wolle man mit dem Projekt beginnen, benötige aber noch einige Spenden dazu.
In Mitraniketan, so Irma und Richard Nußbaumer, sei die Bäckerei aus dem Container inzwischen ausgezogen in ein festes Backhaus und auch Wohnheim für 100 Jungen sei inzwischen bezogen. Hier zeigte sich aber, dass über das Flachdach ein Satteldach gelegt werden muss, um den Monsunregen standzuhalten.

1.444 € spendet die Kolpingsfamilie Reichenbach aus dem Erlös des Kinderfaschings

Bei der Spendenübergabe (v. li.): Erika B. Anderer, Markus Kraft, Kathrin Habedank und Alexandra Huck

Bei der Spendenübergabe (v. li.): Erika B. Anderer, Markus Kraft, Kathrin Habedank und Alexandra Huck

 

Die Kolpingsfamilie Reichenbach hat im Rahmen eines Themenabends ‚Honduras‘ den Erlös des diesjährigen Kinderfaschings übergeben. Der Erlös aus der Faschingsveranstaltung kommt traditionell Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zu Gute. In diesem Jahr hat sich die Kolpingsfamilie entschlossen, den Verein Kinderhaus Rosa Maria Honduras e.V. zu unterstützen. Außerdem konnten Frau Erika B. Anderer und Frau Kathrin Habedank vom Vorstand des Vereins, an diesem Abend einen  Spendenbetrag in Höhe von 500,– Euro, von der Katholischen Frauengemeinschaft St. Wendelin, entgegen nehmen.

Zuvor berichteten sie vom Kinderhaus und seinen Bildungseinrichtungen. Frau Anderer brachte von ihrer Reise im Herbst 2017 neues Bildmaterial und  Informationen über die aktuelle Entwicklung des Hilfsprojekts mit. Das Kinderhaus, wurde 1990 von Frau Rosemarie Blattner ins Leben gerufen. Bis heute betreut sie vor Ort, das inzwischen weiter entwickelte Projekt persönlich. In 28 Jahren sind, dank zahlreicher Spender, sieben eng bei einander liegende Gebäude in Tegucigalpa, der Hauptstadt Honduras entstanden, in denen das Kinderhaus und die Bildungseinrichtungen untergebracht sind. Von Anfang an wird Frau Blattner von Frau Anderer unterstützt. Im Kinderhaus finden 30 Mädchen ein Zuhause. Daran angeschlossen ist die Schule, in der 300 Kinder von der Vorschule über die Grund- und Hauptschule sowie Realschule und Gymnasium betreut und bis zu einem Schulabschluss unterrichtet werden. Die Bildungseinrichtungen sind nicht nur für die Kinder des Kinderhauses, sondern grundsätzlich allen Kindern zugänglich. Finanziert werden die Einrichtungen und deren Erhalt, sowie die angestellten Mitarbeiter und Lehrer ausschließlich über Spenden und kleine Schulbeiträge, die die Eltern der Schüler, soweit möglich, entrichten. Eine staatliche Förderung gibt es nicht. Dass 28 Prozent der Erwachsenen in Honduras Analphabeten sind, zeigt wie wichtig der  Zugang zu Bildung für die jungen Menschen in dem mittelamerikanischen Land ist, um später ihren Lebensunterhalt bzw. den einer Familie bestreiten zu können. Der Verein unterstützt darüber hinaus auch unbürokratisch Menschen, bei denen die Not am größten ist. Finanzielle Unterstützung erfährt das vorbildliche Projekt von vielen in Waldbronn und Umgebung ortsansässigen Firmen, Organisationen und Privatpersonen. Zudem finanziert sich der Verein über Einnahmen aus diversen Aktionen (z. B. Kuchenverkauf auf dem Markt oder Stand beim Nikolausmarkt). Spenden sind jederzeit gerne willkommen.

Im zweiten Teil des Abends wurde die Kolpingarbeit in Honduras vorgestellt. In einem Filmbeitrag, den Frau Anderer von einem Treffen mit der Kolpingsfamilie in Danli/Honduras und dem Vorsitzenden des mittelamerikanischen Kolpingverbands mitgebracht hatte, wurde dargestellt, welchen wertvollen Beitrag Kolping Honduras durch zahlreiche Projekte im Bereich Bildung zur Bekämpfung von Armut leistet. Häufig erfahren die Projekte zur Selbsthilfe eine Starthilfe durch das Internationale Kolpingwerk. Den aus dem Spanischen übersetzten Text zum Filmeitrag las Alexandra Huck von der Kolpingsfamilie.

Markus Kraft vom Leitungsteam bedankte sich bei den Referentinnen für die Gestaltung des Abends und für die vielen interessanten Eindrücke und bewegenden Bilder.

Bei Fragen rundum unser Kinderhaus, können Sie sich jeder Zeit gerne an uns wenden, unter der Email-Adresse info@kinderhaus-honduras.de.

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

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